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Informationsblatt der Wählergemeinschaft Armsheim-Schimsheim e.V.
Haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, noch die Ergebnisse der Landtagswahlen in Bayern im Kopf?
Dort haben die Wähler eine historische Entscheidung getroffen und die absolute Mehrheit der CSU und damit die Alleinregierung nach mehr als 20 Jahren abgewählt.
Nun kann man sich fragen, was das alles mit Armsheim zu tun hat? Nun es gibt Parallelen. Hier gibt es zwar keine CSU, aber in Person unseres Bürgermeisters Starck einen CDU-Ortschef. Der ist zwar noch nicht so lange im Amt wie es die CSU in Bayern war, aber auch hier sind im nächsten Jahr Wahlen.
Warum sollte in Armsheim nicht auch eine Abwahl auf dem Sessel des Ortschefs möglich sein?!
Unser Ortschef hat sich nun lange genug als „Moderator“ und nicht als „Macher“ betätigt. Kann man ihm daraus aber einen Vorwurf machen? Schließlich hat er dies vor der letzten Wahl angekündigt. Jedoch haben wir wohl Alle gehofft, dass er dieses „Wahlversprechen“ nicht einhält.
Leider ist es nun doch so gekommen.
Neues vom Ortschef
Offensichtlich ist nach Jahren des Stillstandes unserem Bürgermeister aufgefallen, dass im kommenden Jahr Wahl ist. Und so wird jetzt Aktivität (in kleinem Rahmen) an den Tag gelegt! Lässt das darauf schließen, dass er sich im Juni 2009 zur Wiederwahl stellen will???
Die Friedhofsmauer in Armsheim ist (mit privater Unterstützung) mittlerweile saniert. Mit der Sanierung der Mauer am Schimsheimer Friedhof wurde ebenfalls begonnen - dass die Anwohner nicht vorab informiert waren, dass die Gemeindearbeiter auf ihrem Grundstück waren und die Arbeiten ausführten, obwohl die Fahrzeuge der Anlieger dort standen, wollen wir mal als Schönheitsfehler stehen lassen; es ist zum Glück nichts passiert – und das Efeu wurde entfernt. Fertig ist das Ganze jedoch noch lange nicht. Unwahrscheinlich, dass das auch noch in dieser Legislaturperiode geschieht.
Erstaunlich sind diese Aktionen deshalb, weil sie zwar notwendig sind (wie so vieles in Armsheim und Schimsheim), jedoch u. E. Dinge mit höherer Priorität hier Vorrang genießen sollten. Und da gäbe es genügend zu nennen, diese hier aufzuführen würde jedoch den Umfang dieses Infoblattes übersteigen. Beispielhaft können hier angeführt werden: Erschließung Neubaugebiet am Dohlgraben, Bau des Wirtschaftsweges an der Bahnlinie (zwischen BÜ 34 und 35), Erweiterung des Friedhofes in Schimsheim, Sanierung der Umleitungsstrecke aus dem Bahnhofstraßenausbau, Erweiterung Gewerbegebiet, Neubau Hausbahnsteig am Bahnhof (Gleis 1),…
Nicht, dass wir falsch verstanden werden. Die hier stattgefundene Unterstützung von privater Seite ist absolut begrüßenswert.
Wenn wir aber unseren Bürgermeister schon „lobend“ erwähnen, sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der Imbiss am Netto-Markt jetzt seit einigen Wochen geöffnet hat. Unser Ortschef hat es also nach nur 3 Monaten geschafft (und nur durch massive Unterstützung unseres Beigeordneten und des W.A.S.-Vorstandes), den Imbiss-Stand mit Strom und Wasser zu versorgen – das war nämlich der Hinderungsgrund, warum der Stand nicht schon vor den Sommerferien eröffnet werden konnte. Bravo.
Grillfest an der Effe
Der V.S.E. hat sich über viele Jahre hinweg die Erhaltung der Effe auf die Fahne geschrieben und mittels des alle 2 Jahre stattfindenden Effefestes auch finanzielle Mittel „eingesammelt“. Für uns nicht nachvollziehbar, hat sich der Verein nun in diesem Jahr aufgelöst, obwohl wir einer Planung der Gestaltung des Platzes noch nie so nah waren, wie zurzeit. Gleichwohl hat die W.A.S. mit dem im August durchgeführten Grillfest an der Effe die Tradition dieses Festes weitergeführt und den Erlös i.H.v. € 450,-- zweckgebunden an die Ortsgemeinde, zur Finanzierung der Lampen am Effeplatz, überwiesen.
Jedoch gibt es nach wie vor kontroverse Meinungen darüber, wie der Platz zukünftig aussehen und wie er genutzt werden soll. Dem V.S.E. ging es, wie der W.A.S. auch darum, vor allem einen Ort zu schaffen, an dem die historischen Teile der alten Effe gut geschützt ausgestellt und somit der Nachwelt erhalten werden können. Nun wurde aber kürzlich, gegen den Willen der W.A.S., ein Beschluss im Gemeinderat gefasst, dass dieser Platz als „freier Platz“ genutzt werden soll. Dazu soll auch das historische Feuerwehrhaus abgerissen werden und die Effenteile sollen auf dem Platz im Freien „ausgestellt“ werden. Die W.A.S. hat dazu einen alternativen Planentwurf vorgelegt (ist auf unserer Homepage ersichtlich). Es ist u. E. deutlich teurer, das ebenfalls historische Feuerwehrhaus abzureißen und den gesamten Platz neu zu gestalten (komplett neues Pflaster!), als das alte Haus stehen zu lassen, von außen herzurichten und zusätzliche Fenster einzubauen. Somit könnten die alten Effeteile angemessen präsentiert werden und wären vor äußeren Einflüssen (Witterung und Vandalismus) geschützt. Man muss sich halt immer wieder die Frage nach dem Kosten/Nutzen-Verhältnis stellen, gerade in Zeiten knapper Budgets.
Aber keine Sorge. Auch dieser Beschluss wartet, genau wie eine große Anzahl anderer Beschlüsse auch, auf Umsetzung. Es ist also nicht damit zu rechnen, dass sich hier in absehbarer Zeit etwas tut. Somit bleibt genügend Zeit, über diesen Beschluss noch einmal nachzudenken und zu korrigieren.
Weihnachtsgruß
Allen Mitbürgerinnen und Mitbürger ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest
sowie ein erfolgreiches Jahr 2009 wünscht Ihre
W.A.S.
Das Allerletzte…
…anstatt private Initiativen zu unterstützen, ist einem Bürger durch unseren Ortschef - nach erfolgter Anzeige aus der Nachbarschaft?! - eine Rechnung über 50,- € zugestellt worden, für den angeblichen Gegenwert von „entwendetem“ gemeindeeigenem Holz. Was war passiert? Der Bürger hatte gemeindeeigene Bäume vor seinem Grundstück fachgerecht zurück geschnitten, wie übrigens in der Vergangenheit schon des öfteren und damit die Gemeindearbeiter entlastet. Das war auch mit dem Amtsvorgänger abgestimmt. Hier wurde aber offensichtlich Diebstahl unterstellt. Schade Herr Bürgermeister. Ein Telefonat im Vorfeld mit dem „Beschuldigten“ hätte die Sache sicherlich geklärt.
W.A.S. - kreativ ******** Zukunft für Armsheim - W.A.S.
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